DER SOUVENIRMÖRDER

Auch bei Krimis darf man die Fantasie schweifen lassen. Ganz besonders, wenn es sich um einen Krimi mit einem Schuss Mystery handelt. Kommt dann noch ein Schuss Humor dazu, macht der Krimi auch Lesern Spaß, die sonst mit Kriminalromanen oder Thrillern nichts am Hut haben.
Ist »DER SOUVENIRMÖRDER« ein Mystery-Krimi? Das entscheiden Sie, wenn Sie ihn gelesen haben. So viel kann ich schon vorab verraten: Der Krimi spielt in der realen Welt, in der Enkidu, der Geist des Rauches, ein Dschinn aus dem alten Babylon, für erhebliche Verwirrung sorgt. Auch dafür, dass der Humor, trotz des Serienmörders, der im Krimi sein Unwesen treibt, nicht zu kurz kommt.
Über das Buch:
Nach einem feuchtfröhlichen Klassentreffen erwacht Studienrat Oliver Bohl völlig konfus und verkatert. Dafür, dass aus dem zerbrochenen Urlaubsmitbringsel seiner Schwiegermutter plötzlich wirbelnder Rauch und eine Gestalt emporsteigen, gibt es für Oliver nur eine Erklärung: Es sind die Nachwirkungen der Haschkekse, die er auf dem Klassentreffen so eifrig genascht hat. Doch auch Olivers Frau Katrin sieht Enkidu, den Rauchgeist, der nach 3000 Jahren Bann unversehens in eine ihm völlig fremde Welt befreit wurde. Enkidu, der begierig darauf ist, das moderne Leben kennenzulernen, wird Zeuge eines Mordes. Sein gut gemeintes Eingreifen hat jedoch nicht die erhoffte Wirkung und stellt die Polizei vor unlösbare Rätsel. Denn schon bald geschehen weitere Morde. Gehen sie alle auf das Konto des langgesuchten Souvenirmörders? Und kann Enkidu, der längst ein Faible für Krimis entwickelt hat, mit seinen unkonventionellen Methoden wirklich zur Aufklärung der Morde beitragen?
