"Highway ins Verderben"
Ein Krimi, Reisekrimi und Roadmovie
und auch eine nicht ganz ernst zunehmende Krimikomödie
Hallo liebe Krimifreunde,
Die nordamerikanischen Highways, die ich früher zusammen mit meinem Mann im Wohnmobil bereist, und über die ich in meinen Reisebüchern berichtet habe, sind nun Schauplatz eines spannenden Krimis. Begleiten Sie meine Protagonisten auf eine mörderische Reise!
Buchbeschreibung:
Fünf Millionen Euro erpressen Kunstdiebe für das geraubte Gemälde »Die Leopardin«. Das Bild taucht zwar bald wieder auf, doch das Lösegeld bleibt verschwunden.
Polizei und Versicherungsdetektiv ermitteln in verschiedene Richtungen. Führt die Spur der Millionen bis nach Kanada? Oder folgt der Detektiv in seiner irrwitzigen Jagd über die Highways Nordamerikas nur einem Phantom?
Ein Chinesisches Sprichwort sagt:
»Unsere Wünsche sind wie kleine Kinder: Je mehr man ihnen nachgibt, umso anspruchsvoller werden sie.«
Kleine oder auch geheime große Wünsche haben Sie sicher auch. Nun stellen Sie sich vor, da liegen fünf Millionen Euro! Griffbereit! Niemand beobachtet Sie. Könnten Sie der Versuchung widerstehen? Sie wissen zwar, dieses Geld stammt aus einem Verbrechen – aber es verheißt auch die Erfüllung all Ihrer Wünsche.
Doch bevor Sie zugreifen, lesen Sie lieber erst meinen Krimi:
HIGHWAY INS VERDERBEN
"Highway ins Verderben"
Krimilesung mit
Hildegard Grünthaler
Über YouTube können Sie auch erst mal in meine Autorenlesung hineinhören.
Viel Spaß beim Zuhören und Zuschauen!
Roadmovie und Krimikomödie
von Hildegard Grünthaler
E-Book: mobi und ePUB, € 2,99
Download in allen Internetportalen
Taschenbuch:
240 Seiten, € 9,99 Online und im Buchhandel
Auszug aus dem 10. Kapitel
Weglaufen! Einfach umdrehen und weglaufen. Warum war er diesem ersten Impuls nicht gefolgt? Warum stand er da, starrte auf die Toten? Waren sie wirklich tot? Der eine, ein muskulöser Typ mit schwarzen Locken, hatte noch kurz geröchelt, bevor sein Kopf zur Seite kippte. Das Smartphone, mit dem er vermutlich hatte Hilfe holen wollen, war ihm aus der Hand gerutscht. Sascha besaß nur ein altmodisches Tastenhandy. Es war wie ein automatischer Reflex. Dort, wo der jetzt ist, braucht er das Edelteil nicht mehr, fuhr es ihm durch den Kopf. Wie fremdgesteuert bückte er sich nach dem verlockend glänzenden Teil, hob es auf und steckte es in die Jackentasche. Dem Impuls, auch die Pistole an sich zu nehmen, widerstand Sascha.
Er musterte den anderen. Obwohl er gekrümmt auf dem Asphalt lag, konnte Sascha erkennen, dass der Mann groß war. Und dass die Kleidung, obwohl blutgetränkt, nicht aus einem Billigkaufhaus stammte. Die Pistole war ihm aus der Hand gefallen. Mit der Linken hielt er noch immer den Umhängegurt einer großen Tasche fest - einer prall gefüllten, dunkelblauen Sporttasche. Sascha atmete tief durch, beugte sich vorsichtig über die Leiche und öffnete ein stückweit den Reißverschluss. Ihm stockte der Atem ...
Auszug aus dem 25. Kapitel
Taschenlampe, Werkzeug, Peilsender - Olaf kontrollierte noch einmal den leichten Rucksack, bevor er ihn schulterte, zog den Reißverschluss der Trainingsjacke hoch und streifte griffige Handschuhe über. Er hatte das Gelände eine ganze Weile beobachtet. Niemand war zu sehen. Zwar brannten rings um das Terminal Lampen, aber das Bürogebäude war finster.
Jetzt oder nie!, befahl er sich, griff in die Maschen des Zauns und begann, sich hochzuziehen. Es zahlt sich eben aus, dass ich ein regelmäßiges Training absolviere , lobte er sich selbst, denn schon war er oben und auf der anderen Seite. Fast hatte er schon wieder festen Boden unter den Füßen, als ihn ein scharfes Gebell für eine Schrecksekunde innehalten ließ. Vielleicht waren es auch zwei. Auf jeden Fall war er nicht schnell genug wieder nach oben geklettert. Gesehen hatte er den Hund nicht. Aber er spürte ihn. Knurrend hatte sich das Biest in seiner Trainingshose verbissen, zerrte und zog und ließ nicht locker.
»Verdammter Köter!«, fluchte Olaf. Das Gebell würde gleich die Securities alarmieren. Zum Glück hatte er für derart brenzlige Situationen vorgesorgt. Er schaffte es, sich mit einer Hand am Zaum festzuhalten und mit der anderen in die Jackentasche zu greifen. Mit Schwung warf er ein Würstchen hinter sich in den Hof. »Hol’s dir, du blöder Köter!«, zischte er und zog sich mit letzter Kraft und einer bis in die Kniekehlen gerutschten Hose noch oben. Er schaffte es, auf der anderen Seite wieder herunter, bevor der Hund das Würstchen verschlungen hatte und nun wütend gegen den Zaun sprang. Olaf blieb nichts anderes übrig, als tagsüber wiederzukommen.
Auszug aus Kapitel 31:
Auf der Schotterpiste der Forestry Trunk Road hatten sich brutale Waschbrettbuckel gebildet. Wenn Tanjas Gezeter nicht wäre, könnte er die Strecke trotz des Gerüttels genießen. Auch wenn sie nicht ganz so einsam war, wie er ursprünglich erwartet hatte. Mitunter düste ein Pickup-Camper vorbei oder ein gewaltiger Holzlaster zog eine riesige Staubfahne hinter sich her. Doch die wilde Landschaft entschädigte vollauf für die raue Straße.
»Hast Du nicht kapiert? Ich will in eine anständige Stadt! In ein Hotel! In ein Restaurant! Ich will meinen Anteil vom Geld! Ich fahr nicht mir dir nach Alaska!«
Nein, fährst du wirklich nicht! So lange ertrag ich dich nicht mehr! Statt einer Antwort trat Sascha abrupt auf die Bremse. Mit einem brutalen Rumpeln kam das Wohnmobil auf den Waschbrettbuckeln zum Stehen.
»He, was soll das?«
»Wir haben einen Platten!«
»Auch das noch! Das hast du jetzt davon! Kein normaler Mensch fährt auf solchen Schotterstraßen rum!«
»Steig aus, ich muss das Wohnmobil aufbocken und den Reifen wechseln!«
Schimpfend kletterte Tanja aus dem Fahrerhaus. »Hoffentlich dauert das nicht zu lange«, keifte sie. »Ich bin mir nicht sicher, ob du das überhaupt hinkriegst! Das geht mir alles derart auf die Nerven!« Wütend knallte sie die Beifahrertür zu.
»Jetzt kannst du zu Fuß nach Südamerika marschieren!«, rief ihr Sascha noch zu, bevor er das Gaspedal durchtrat.
»Neeeiiiin! Du Scheißkerl! Du Hurensohn! Du Mistkerl! Komm zurück, verdammt nochmal!« Fassungslos starrte Tanja auf die Staubwolke, die das Wohnmobil hinterließ. »Das ist nicht dein Ernst!«, schrie sie ihm hinterher. »Du kannst mich hier nicht so einfach in der Wildnis aussetzen! Ohne Proviant und ohne Wasser! Ohne Pass! Ohne Geld! Du Mistkerl, du kannst nicht mit meinem Anteil abhauen!«
»Autsch, verflucht!« Tanja rieb sich den Knöchel, der langsam aber stetig anschwoll. Sie hatte nicht gezählt, wie oft sie mit den hohen, dünnen Absätzen ihrer Riemchensandaletten auf dem groben Schotter umgeknickt war. Sie hatte keine Ahnung, wie lang sie schon so vor sich hin stolperte. Eine halbe Stunde? Eine Stunde? Es fühlte sich an wie eine halbe Ewigkeit. Die Zunge klebte ihr vor Durst am Gaumen. Kanada - von wegen Eis und Schnee - längst war es heiß geworden, brannte die Sonne erbarmungslos von einem wolkenlosen Himmel. Mechanisch setzte sie einen Fuß vor den anderen, immer in der Hoffnung, dass Sascha hinter der nächsten Kurve auf sie wartete. Aber er wartete auch nicht nach der übernächsten Kurve.
Rezensionen zu "Highway ins Verderben!
Hier sind bereits erste Rezensionen zum Highway ins Verderben:
Bei
Thalia:
Bei
Lovelybooks
Weitere Rezi bei
Lovelybooks
Bei
Amazon:
Bei der ABS-Lese-Ecke :
Rezensionen bei anderen Blogs:
Heute stelle ich euch den ersten Teil der Reisekrimi Reihe von Hildegard Grünthaler vor "Highway ins Verderben"
Meine Meinung:
Ein wirklich toller Krimi.
Ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können.
Das Buch war spannend, packend, humorvoll und hatte viele unvorhersehbare Wendungen.
Die Charaktere waren toll beschrieben und man kam schnell in die Geschichte rein.
Man hatte das Gefühl man ist mit im Wohnmobil und fährt zusammen mit den Charakteren durch Kanada und die USA.
Lese grade den zweiten Teil, da geht's mit Helga und Jürgen nach Australien.
Ich kann das Buch nur empfehlen. Super.
🚐🚐🚐🚐🚐
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